Arbeitshandschuhe - Ab sofort bei Trevendo.de

Arbeitshandschuhe – ab jetzt bei Trevendo

Arbeitshandschuhe erfüllen nicht nur im beruflichen und gewerblichen Bereich eine wichtige Funktion. Auch im privaten Bereich sind sie manchmal unverzichtbar. Das ist besonders auf die grundsätzlichen Eigenschaften von Arbeitshandschuhen zurückzuführen. Arbeitshandschuhe schützen die Hände bei den verschiedensten Arbeiten vor mechanischen, chemischen und biologischen Einflüssen. Daher sind auch die Verwendungsbereiche so vielfältig. 

Arbeitshandschuhe tragen zur Sicherheit bei und gehören somit zur Grundausstattung von Arbeits- und Schutzbekleidung in großen Industrien ebenso wie in kleinen Handwerksbetrieben. Um für jeden Einsatz den passenden Arbeitshandschuh zur Verfügung stellen zu können, gibt es diese in unterschiedlichen Ausführungen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Form und Größe sowie vor allem bei den Materialien und Schutzklassen.

Bedeutung der Schutzklassen bei Arbeitshandschuhen

Anhand der Schutzklassen können Sie leicht die optimalen Arbeitshandschuhe für Ihre Tätigkeit finden. Je nach Risiken, denen Sie bei der Arbeit ausgesetzt sind, stehen Arbeitshandschuhe in drei Kategorien zur Auswahl.

Kategorie 1: minimale Risiken: Arbeitshandhandschuhe der Kategorie 1 bieten nur einen geringen Schutz und eignen sich dann, wenn nur geringe Gefahren bestehen. Gekennzeichnet werden müssen diese Arbeitshandschuhe mit dem CE Zeichen sowie dem Hinweis des Herstellers, dass sie nur bei minimalen Gefahren verwendet werden dürfen.

Kategorie 2: mittlere Risiken: Arbeitshandschuhe dieser Kategorie müssen bereits zusätzlich zum CE Zeichen ein Piktogramm und Leistungsstufen aufweisen. Daher ist auch eine Prüfung durch ein notifiziertes Institut vorzulegen.

Kategorie 3: hohe Risiken: Diese Arbeitshandschuhe stellen einen Schutz bei hohen Risiken dar und kommen zum Einsatz, um vor irreversiblen Schäden und hohen Gefahren zu schützen. Um den angeforderten Schutz zu bieten, sind neben dem CE Zeichen, Piktogramm und Leistungsstufen auch eine Qualitätssicherung und eine Kennnummer der durchführenden Prüfstelle notwendig.

Maßgebliche Normen für Arbeitshandschuhe – EN 388 und EN 420

Die ÖNORM EN 388 bezieht sich auf die mechanischen Risiken. Hier gibt es Leistungsstufen, nach denen die Arbeitshandschuhe eingeteilt werden. Dazu gehören Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Weiterreißfestigkeit und Durchschnittfestigkeit. Die Leistungsstufen werden mit den Zahlen 0 bis 4 angeführt, wobei 0 keinen Schutz bedeutet. Die EN 388 wird durch ein entsprechendes Piktogramm gekennzeichnet, das darüber informiert, dass die Handschuhe gegen mechanische Risiken geprüft wurden. Des Weiteren erkennen Sie an der EN 388, ob die Arbeitshandschuhe die Fallschnittprüfung bestanden haben. Sie können diese Eigenschaft an einem entsprechenden Piktogramm erkennen.

Die EN 420 beziehen sich auf die allgemeinen Anforderungen an Arbeitshandschuhe. Sie muss bei allen Sicherheitshandschuhen vorhanden sein. Dafür werden relevante Prüfverfahren angewandt, die sich auf die Gestaltungsgrundsätze, Handschuhkonfektionsierung, Widerstand des Handschuhmaterials gegen Wasserdurchdringung, Unschädlichkeit, Komfort und Leistungsvermögen beziehen. Die EN 420 legt auch fest, dass der Hersteller verpflichtet ist, die erforderliche Kennzeichnung durchzuführen sowie notwendige Informationen anzuführen.


Das bedeutet die Kennzeichnung bei Arbeitshandschuhen

Finden Sie auf einem Schutzhandschuh die Zahlen 3131, so beschreibt diese den Arbeitshandschuh hinsichtlich seiner Beschaffenheit. Sie erkennen Arbeitshandschuhe der EN 388 daran, dass mindestens eine dieser Leistungsstufen erfüllt wird. Ist eine Ziffer 0, so heißt das, dass der Handschuh unter die Mindestanforderungen fällt und nicht ausreichend gegen die genannte Gefahr schützt. Der Sicherheitshandschuhe mit EN 388 – 3131 bietet einen guten Schutz gegen Abrieb- und Weiterreißfestigkeit. Schnitt- und Durchschnittfestigkeit sind in geringem Maße gegeben.

Ähnliche Beiträge

1 Kommentar

  • Gewächshaus selber bauen: Anleitung & Tipps – Plantura
    17. Juni 2019 - 17:47